Kastanienseitling

Auch unter dem Namen Lungenseitling oder Sommer-Austernseitling bekannt.

Der Kastanienseitling (Pleurotus pulmonarius) stammt aus der Familie der Austernseitlinge

Kastanienseitling

Er sieht seinem großen Bruder, dem Austerseitling zum Verwechseln ähnlich, unterscheidet sich aber deutlich im Geschmack und Konsistenz. Wie andere Seitlingsarten wächst auch der Kastanienseitling in dichten Trauben. Der Name des Pilzes nimmt Bezug auf die markante Farbe seiner etwas krausen Fruchtkörper. Diese reicht von beigebraun bis kastanienbraun.

Die Qualität der edlen Pilze erkennt man an ihrem festen und saftigen Fleisch und ihrem Geruch. Der Pilz sollte nach frischer Walderde riechen. Ebenso wie andere Seitlingsarten auch, kann man den Kastanienseitling roh verzehren. Dabei erinnert die Konsistenz des Pilzes an zartes Kalbsfleisch.

Wie beim Champignon und dem Shiitake sind die Zubereitungsvarianten des Kastanienseitlings sehr vielseitig. Man kann ihn braten, frittieren, schmoren oder einfach roh im Salat genießen. Dabei passt er besonders gut zu deftigen Fleischgerichten und Fischgerichten oder auch asiatischen Speisen. Kastanienseitlinge werden in Büschelform angeboten, da die Pilze sonst zu schnell zusammenfallen. Sie halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu sechs Tage, sollten aber möglichst rasch zubereitet werden, da das Aroma der Pilze darunter leidet.

 

Kastanienseitlinge haben einen kräftigen Geschmack, der an Kalbfleisch erinnert. Die Qualität erkennt man an ihrem festen und saftigen Fleisch und ihrem Geruch nach frischer Walderde.

Peter Marseille erklärt die Welt der Pilze - Der Kastanienseitling

Der Kastanienseitling ist eine Unterart des Austernseitlings. Genau wie den Austernseitling, kann man den Kastanienseitling auch roh verzehren. Sein Geschmack ähnelt dabei dem von Kalbfleisch. Mehr Videos zu Pilzen gibt es auf unserem YouTube-Channel.