Nützliche Einkaufstipps

Frische weiße oder braune Champignons aus deutschem Anbau sind das ganze Jahr über in praktisch jedem Supermarkt erhältlich. Aber natürlich auch im Obst- und Gemüsehandel. Die meist angebotene Sorte ist der weiße Champignon mittlerer Größe mit geschlossenem Hut. Auch der Shiitake und der Austernpilz sind als Frischware immer öfter im Handel zu finden.


Frische Champignons, Shiitake-Pilze und Austernpilze aus deutschem Anbau kommen immer in bester Qualität in den Handel. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass die Pilze unbeschädigt und schön prall und knackig sind. Bei Champignons sollten die Hüte geschlossen sein. Und vertrauen Sie ruhig Ihrer Nase: Frische Pilze guter Qualität duften angenehm aromatisch und frisch. Bei weißen Champignons zeigt sich die Frische auch an der Schnittfläche: Sie sollte möglichst weiß sein!


Manchmal finden sich an den Pilzen noch kleine Reste von Torf oder Stroh. Das tut der Qualität aber keinerlei Abbruch. Vor der Zubereitung wischt man sie einfach mit einem weichen sauberen Tuch oder einer Pilzbürste ab.

 
 
Frische Champignons, Austernpilze und Shiitake sind das ganze Jahr über überall im Handel zu finden.
 

 
 
Frische Speisepilze bester Qualität haben einen angenehm aromatischem und frischen Geruch.
 

 
 
Kleine Torf- oder Stroh-Reste einfach mit einem weichen Tuch oder einer Pilzbürste abwischen.
 

Tipps zur Lagerung

Je frischer die Pilze sind, desto besser und aromatischer schmecken sie. Deshalb sollten sie auch möglichst noch am Tag des Einkaufs zubereitet werden. Sie können sie aber bedenkenlos für ein bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.


Wenn Sie die Pilze in einem Schälchen mit Folie gekauft haben, dann brauchen Sie die Folie für die Lagerung übrigens nicht zu entfernen. Da Pilze es gerne luftig haben, ist die Folie nämlich immer mit einer so genannten Mikroperforation ausgerüstet. Auch wenn man es mit dem bloßen Auge nicht sehen kann, sorgt diese Mikroperforation mit hunderten winzig kleinen Luftlöchern dafür, dass die Pilze "atmen" können. Aber Sie können sie natürlich auch aus dem Schälchen heraus nehmen und in ein trockenes, sauberes Tuch einwickeln.


Auch ein dunkler, kühler Keller eignet sich übrigens gut zur Aufbewahrung. Er sollte aber unbedingt trocken sein, denn Pilze nehmen Feuchtigkeit auf und können dann schnell etwas glitschig werden und ihr schönes Aussehen verlieren. Die beste Lagertemperatur liegt bei etwa 7 Grad Celsius.

 
 
Frische Champignons, Austernpilze und Shiitake kann man ohne Probleme ein bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
 

 
 
Die Folie auf den Pilzschälchen verfügt über eine Mikroperforation. So können die Pilze atmen und man braucht die Folie für die Lagerung nicht zu entfernen.
 

 
 
Frische Pilze bitte immer kühl, dunkel und trocken aufbewahren.
 


Und denken Sie daran: Wie alle Pilze nehmen frische Champignons, Austernpilze und Shiitake nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Gerüche auf. Deshalb sollten sie auch nicht in der Nähe geruchsintensiver Lebensmittel, wie zum Beispiel Fisch, herzhaften Käsesorten oder Gemüse wie Zwiebeln oder Porree liegen.


Vermeiden sollten Sie unbedingt auch direkte Zugluft, denn sie lässt die Pilze schnell gelb, fleckig und trocken werden. Auch direkte Sonne bekommt den sensiblen Pilzen nicht.

Praktische Verarbeitungstipps

Schnelle und einfache Verarbeitung

Die Verarbeitung frischer Pilze ist kinderleicht, geht schnell und macht so gut wie keine Arbeit. Zuchtpilze kommen fast schon küchenfertig in den Handel. Man braucht sie weder zu schälen, noch zu waschen. Es gibt also weder Abfall noch Gewichtsverlust. Waschen schadet ihnen sogar, da sie sehr schnell Feuchtigkeit aufnehmen und dann glitschig werden können und an Aroma verlieren. Sollte der untere Stil etwas trocken sein, schneiden Sie ihn mit einem Messer ab. Anschließend je nach ausgewähltem Gericht ganz, in Stücken oder in Scheiben geschnitten verarbeiten. Wenn man möchte, kann man sie auch mit einem Eierschneider in gleichmäßige Scheiben schneiden oder mit dem Zwiebelhacker ganz fein zerkleinern. Hut und Stiel sind übrigens gleich zart und aromatisch. Möchten Sie die Stiele z. B. für gefüllte Hüte entfernen, dann am besten einfach vorsichtig abdrücken.

 
 
Pilze nehmen Gerüche auf, daher sollten sie nicht neben geruchsintensiven Lebensmitteln gelagert werden. Und: Zugluft und direkte Sonne unbedingt vermeiden.
 

 
 
Frische Champignons, Austernpilze und Shiitake kommen praktisch küchenfertig in den Handel. Man braucht sie weder zu schälen noch zu waschen.
 

 
 
Evtl. vorhandene dunkle Stellen auf den Pilzen beeinträchtigen weder das Aroma noch die Haltbarkeit.
 

Ein wenig Fingerspitzengefühl ist durchaus gefragt

Champignons, aber auch der Austernpilz und der Shiitake sind kleine Sensibelchen. Am besten geht man daher mit etwas Fingerspitzengefühl mit ihnen um, denn Druck und Reibung können dunkle Flecken auf den schönen Hüten verursachen. Sollte das passieren, dann ist das aber nur ein kleiner Schönheitsfehler, der weder ihr Aroma noch ihre Haltbarkeit beeinträchtigt. Deshalb braucht man die Flecken auch nicht wegschneiden. Und ganz gleich , welche Köstlichkeiten Sie mit ihnen zubereiten, bitte immer erst nach dem Garen Würzen!

Darf man Pilzgerichte aufwärmen? - Aber Ja!

Vielen von Ihnen steckt sicherlich immer noch der Rat unserer Großmütter im Kopf, dass man Pilze nicht aufwärmen dürfe. Dank der Erfindung des Kühlschranks dürfen Sie diesen gut gemeinten Ratschlag getrost vergessen. Falls Sie also einmal weniger Hunger haben als gedacht oder unversehens ein Gast beim Essen gefehlt hat: Pilzgerichte können unbedenklich für einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie müssen vor dem Verzehr am nächsten Tag aber nochmals gut und auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden.

 
 
Evtl. vorhandene dunkle Stellen auf den Pilzen beeinträchtigen weder das Aroma noch die Haltbarkeit.
 

 
 
Reste von Pilzgerichten kann man bedenkenlos einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig: Vor dem Verzehr bitte unbedingt auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzen.
 
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