Wissenswertes zum Hericium
Der Hericium ist auch unter so klingenden Namen wie Igelstachelbart, Pom-Pom blanc, Löwenmähne oder Korallenpilz bekannt. Im Aussehen ähnelt er dem Kopf chinesischer Affen, weshalb ein weiterer seiner Namen auch "Affenkopfpilz" lautet. Genauso bemerkenswert wie die vielen Namen dieses wertvollen Edelpilzes ist auch sein Geschmack, der sich am besten mit dem von Kalbs- oder Geflügelfleisch vergleichen lässt. Hinzu kommen delikate, fruchtige Kokos- und Zitrusaromen.
Die Konsistenz des rundlich-ovalen, weiß bis gelblich-grauen Pilzes gleicht der von Meeresfrüchten. Der Stiel ist meist nur kurz und der ganze Fruchtkörper ist dicht mit bis zu sechs Zentimeter langen, sehr weichen Stacheln besetzt. Insgesamt kann der Hericium eine Größe von bis zu 30 Zentimetern erreichen.
Dank seiner köstlichen Aromen und seiner festen Konsistenz eignet sich der Hericium zu einer großen Vielfalt von Gerichten. Gewürfelt kann man ihn zum Beispiel einfach in etwas gutem Öl braten, schmoren oder dünsten und schon hat man eine echte Delikatesse. Ebenso passt er wunderbar zu Gemüse, hellem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Und natürlich macht er auch in Suppen eine gute Figur. Gerne wird er auch in Scheiben geschnitten, paniert und wie ein vegetarisches Schnitzel zubereitet.
Wie alle Kulturspeisepilze ist der Hericium reich an vielen wertvollen Biovitalstoffen wie Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen oder Vitaminen. Besonders bemerkenswert ist aber sein überdurchschnittlicher Gehalt an Aminosäuren. So enthält er mit Ausnahme von Methionin und Tryptophan alle für den Menschen essenziellen Aminosäuren.
Vor allem in Ostasien ist der Hericium schon seit jeher ein sehr geschätzter Edelspeisepilz. Auch bei uns findet er unter Genießern zunehmende Beachtung und wird daher im deutschen Kulturspeisepilzanbau mehr und mehr angebaut und angeboten.







