Wissenswertes zum Austernpilz

Der Austernpilz, auch Austernseitling genannt, ist mittlerweile der zweitbeliebteste Kulturspeisepilz überhaupt. Das hat seinen guten Grund, denn sein Aroma ist ausgesprochen voll und kräftig. Im Geschmack erinnert er an Kalbfleisch. Austernpilze wachsen nicht einzeln, sondern in büschelförmig angeordneten Kolonien, deren Form einer Austernbank ähnelt. Daher stammt wahrscheinlich auch der Name. Etwa 30 Betriebe in Deutschland bauen den Austernpilz an.


Austernpilze besitzen einen großen, muschelförmigen Hut mit einem Durchmesser von etwa vier bis zehn Zentimetern. Er kann aber auch eine Größe von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Sein kurzer Stil ist übrigens genauso köstlich wie der Hut. Die Farbe der Austernpilze reicht von hellbeige, über grau bis braun. Auf die Qualität oder den Geschmack hat das aber keinen Einfluss. Austernpilze bester Qualität zeichnen sich durch festes und saftiges Fleisch aus.


Austernpilze werden entweder in Büschelform oder als einzelne Pilze angeboten. Manchmal kann es vorkommen, dass die Pilzhüte einen weißlichen Belag aufweisen. Lassen Sie sich davon aber nicht irritieren.
Er stammt von herabgefallenen Sporen aus den Lamellen der darüber liegenden Pilze und beeinträchtigt weder die Qualität noch den aromatischen Geschmack.

 
 
Austernpilze haben einen kräftigen, vollen Geschmack, der an Kalbfleisch erinnert.
 

 

 
 
Der muschelförmige Hut der Austernpilze hat normalerweise einen Durchmesser von vier bis zehn Zentimetern. Ihre Qualität erkennt man an ihrem festen, saftigen Fleisch.
 


Wie beim Champignon und dem Shiitake sind die Zubereitungsvarianten des Austernpilzes sehr vielseitig. Man kann ihn braten, grillen, gratinieren, frittieren, schmoren oder einfach roh im Salat genießen. Kleinere Pilze verwendet man am besten ganz; größere Pilze entweder vierteln oder halbieren!

 
 
Kleine Austernpilze ganz verwenden. Große Pilze entweder vierteln oder halbieren!
 

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