Für mehr Vitalität: B-Vitamine satt

Durch den täglichen Verzehr von 100 Gramm Pilzen - das sind zum Beispiel etwa drei Champignons - können wir viel für unsere Versorgung mit den essentiellen B-Vitaminen Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5) und Biotin (B7) tun.


Die Vitamine Riboflavin (B2) und Niacin (B3) sind unter anderem für unseren Stoffwechsel und die Zellfunktionen von Bedeutung. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung unserer Körperzellen aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fett. Je mehr wir also leisten müssen oder wollen, sei es nun im Beruf, in der Familie oder im Sport, desto mehr dieser beiden Vitamine benötigen wir auch. Es ist daher immer eine gute Idee, auch zwischendurch einmal einen kleinen Snack mit Pilzen zu sich zu nehmen. So kann man zum Beispiel ein paar Champignons auf den Frühstückstoast legen oder in den Salat geben.


Sowohl Pantothensäure (B5) wie Biotin (B7) spielen als Koenzyme eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von Enzymen. Pantothensäure wird von unserem Körper zudem bei der Bildung von Hormonen, Neurotransmittern und Hämoglobin benötigt.

 
 
100 Gramm Pilze enthalten durchschnittlich 0,37 mg Vitamin B2 und 3,7 mg Vitamin B3. Bei Männern entspricht das 28 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin B2 und 25 % an Vitamin B3. Bei Frauen liegen die Werte sogar etwas höher: 36 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin B2 und 29 % an Vitamin B3.
 

 
 
In 100 Gramm Pilzen stecken rund 1,15 mg Vitamin B5. Das deckt 28 % des empfohlenen Tagesbedarfs bei Männern und 36 % bei Frauen.
 


Biotin (B7) hat sich insbesondere auch einen Namen als das "Schönheitsvitamin" schlechthin gemacht. Es ist an zahlreichen Stoffwechsel- und Zellteilungsprozessen in unserem Organismus beteiligt und daher wichtig für eine gesunde Haut, schöne Haare und kräftige Nägel.


Pilze sind übrigens die einzige frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Allerdings enthalten sie nur kleine Mengen, so dass wir höchstens fünf Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs mit ihnen decken können. Vitamin B12 ist wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen, für die aktive Zellteilung und die Zellneubildung. Ebenso ist es auch an der Produktion von Neurotransmittern und der Bildung der Nervenschicht beteiligt.


Pilze enthalten auch Folsäure. Zusammen mit dem Vitamin B12 hat dieses Vitamin eine große Bedeutung für die Blutbildung sowie die Produktion der für Blutgerinnung wichtigen Blutplättchen. Bekannt ist zudem, dass Schwangere einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben. 100 Gramm Pilze enthalten durchschnittlich etwas 18 Mikrogramm Folsäure und decken damit fünf Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs ab.

 
 
Speisepilze versorgen uns auch mit dem Schönheitsvitamin Biotin (B7). Nur 100 Gramm Pilze decken bereits rund ein Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs.
 

 
 
Pilze sind die einzige nicht-tierische Nahrungsquelle für Vitamin B12.
 

Gut für die Knochen: Vitamin D

Pilze gehören zu den wenigen pflanzlichen Lebensmitteln, die Vitamin D enthalten. Auch insgesamt ist das Vorkommen in Lebensmitteln sehr niedrig. Vitamin D ist wichtig für die Aufnahmefähigkeit und die Speicherung von Kalzium im Blut. Bei Kindern wirkt sich ein Kalziummangel ungünstig auf den Kochenaufbau aus, was zu Skelettverformungen und einer geringen Belastbarkeit der Knochen führen kann. Bei Erwachsenen fördert Kalziummangel die Entkalkung der Knochen. Vitamin D schützt daher vor Osteoporose und ist wichtig für die Knochengesundheit.

 
 
Wichtig für die Knochengesundheit: Pilze sind eine gute Quelle für unsere Versorgung mit Vitamin D.
 
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