Reine Geschmackssache: Champignons, Austernpilze, Shiitake & Co. lassen sich auf vielerlei Art köstlich zubereiten

30.08.2015 15:21
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Speisepilze lassen sich sehr vielseitig zubereiten. Köstlich zum Beispiel als Maultaschen mit leckerer Pilzfüllung.

Klassisch in der Pfanne gebraten

Pilzgerichte aus der Pfanne gelten noch immer als Klassiker. Kein Wunder, denn dabei entfalten Champignons, Austernpilze oder Shiitake ihr volles Aroma und werden ganz nebenbei sehr gut verdaulich. Am besten nur wenig Fett verwenden und ohne Deckel braten, denn so kann die Garflüssigkeit gut verdampfen. Je nach individuellem Geschmack, brät man zunächst Zwiebeln, Knoblauch und / oder Speck im heißen Fett an und gibt dann die ganzen oder klein geschnittenen Pilze dazu. Nach ein paar Minuten das Bratgut bitte wenden, so dass die Pilze von allen Seiten mit dem Pfannenboden in Berührung kommen, und weiter braten. Spätestens nach zehn Minuten sind die Pilze dann schon gar. Und bitte daran denken: Sowohl beim Braten wie auch bei allen anderen Zubereitungsarten werden die Pilze erst ganz zum Schluss mit Salz gewürzt. Sonst verlieren sie nämlich zu viel Flüssigkeit. Frischer Pfeffer, Sahne, Schmand und Kräuter verfeinern das Pilzgericht

Schonend dünsten im eigenen Saft

Auch beim Dünsten werden die Pilze zunächst ins heiße Fett gegeben und einmal gewendet. Anschließend wird der Topf oder die Pfanne aber sofort mit einem Deckel verschlossen. Schon nach kurzer Zeit tritt Pilzflüssigkeit aus, so dass die Pilze nun im eigenen Saft dünsten. Sind sie sehr trocken, sorgt ein kleiner Schuss Wasser für die nötige Feuchtigkeit, die die Pilze bei rund 100° C optimal garen lässt. Das schont Vitamine und wertvolle Inhaltstoffe und macht sie sehr gut verdaulich. Gewürzt und eventuell mit ein wenig Sahne verfeinert sind sie so der perfekte Partner für Reis, Nudeln oder das berühmte Jägerschnitzel.

Nicht nur im Sommer ein Genuss: Gegrillte Speisepilze

Champignons, Austernpilze, Shiitake und andere Speisepilze haben schönes festes Fleisch. Daher eignen sich auch sehr gut zum Grillen. Kleinere Exemplare steckt man am besten auf einen Spieß, denn dann kann man sie besser wenden. Größere können ganz auf den Rost gelegt werden. Die Hitze über dem Feuer sorgt dafür, dass die Poren sich rasch schließen. So bleiben die Pilze saftig, aromatisch und werden gut bekömmlich. Vor dem Grillen werden die Pilze gut eingeölt. Gewürzt wird aber wiederum erst nachher.

Gefüllte Pilze gelingen am besten im Ofen

Der Backofen eignet sich z. B. besonders gut für gefüllte Champignonhüte. Zusätzlich zu den ausgebrochenen und klein geschnittenen Pilzstielen können die Hüte mit Schafskäse, Krabben oder Hackfleisch gefüllt werden, jeweils vermischt mit klein geschnittenen Zwiebeln, Knoblauch, Kräutern und Semmelbröseln. Wunderbar dazu: Etwas Parmesan über die gefüllten Pilze streuen. Das schmeckt vorzüglich und hält obendrein Füllung und Pilzhut saftig.

Frittierte Pilze oder eine leckere Pilzsuppe - Immer eine gute Idee

Frittierte Pilze gelingen am besten mit trockenen Exemplaren. Wichtig ist auch die Temperatur des Frittierfetts; optimal sind 160° bis 200° C. Wer dagegen Pilzsuppe kochen möchte, dünstet erst einmal die klein geschnittenen Pilze. Sind sie gar und abgeschmeckt wird bereits fertige Brühe und Sahne hinzugegeben. Nur noch kurz aufgekocht, abgeschmeckt, mit frischer Petersilie bestreut und fertig ist die leckere Pilzsuppe. Sie schmeckt so gut, dass es von ihr ruhig etwas mehr sein darf. Bleibt doch etwas übrig? Macht nichts. Wie alle Pilzgerichte kann auch Pilzsuppe ohne weiteres aufgewärmt werden – vorausgesetzt, sie wird zwischendrin kühl aufbewahrt.

 

Viele weitere interessante Presseinformationen zu Champignons und anderen in Deutschland angebauten Speisepilzen finden Sie auch auf der Website www.gruenes-medienhaus.de.*

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