Lecker und gesund: Speisepilze bringen reichlich Mineralstoffe auf den Tisch

25.06.2015 11:12
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Speisepilze sind eine reichhaltige Mineralstoffquelle. Bereits eine Handvoll Champignons versorgen uns mit 10 Prozent des täglichen Bedarfs an Kupfer und mehr als 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kalium, Phosphor und Selen.

Doppelter Pluspunkt: Pilze sind besonders salzarm, dafür aber sehr kaliumreich

Natrium, einer der Bestandteile des Kochsalzes, und Kalium sind sozusagen Gegenspieler im Körper. Beide zusammen stabilisieren unseren Wasserhaushalt, sorgen für einen gleichmäßigen Herzschlag und für die rasche Leitung von Nerven- und Muskelimpulsen. Bereits 5 Gramm Kochsalz decken in der Regel unseren täglichen Bedarf an Natrium. Im Durchschnitt nehmen wir pro Tag aber die vier- bis sechsfache Menge zu uns. Das belastet die Nieren, die mächtig zu tun haben, um den Überschuss wieder loszuwerden. Auch die Balance zwischen Natrium und Kalzium gerät durch zu hohen Salzkonsum in Schieflage, denn je mehr Natrium der Organismus aufnimmt, um so mehr Kalium scheidet er aus. Mit dem regelmäßigen Verzehr von Pilzen kann man hier sehr gut gegensteuern. So enthalten z. B. 100 Gramm Champignons nur 12 mg Natrium, aber 410 mg Kalium. Dabei ist das Eigenaroma der leckeren Pilze bereits so kräftig, dass Salzen kaum nötig ist!

 Natrium und Kalium gehören zu den Mineralstoffen, die unser Organismus nicht selbst herstellen kann und daher täglich mit der Nahrung aufnehmen muss. Auch Kalzium (entscheidend für die Knochengesundheit), Phosphor als Bestandteil der DNA-Moleküle und wichtiges Element des Energiestoffwechsels oder Magnesium benötigen wir in relativ großen Mengen. Von nicht minderer Bedeutung für unser Wohlbefinden sind Spurenelemente wie Zink, Selen, Kupfer, Eisen, Jod, Fluor und viele weitere mehr. 

Speisepilze enthalten fast alle wichtigen Mineralstoffe

Ob weiße und braune Champignons, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Austern- und Shiitakepilze oder andere köstliche Speisepilze aus deutschem Anbau; alle versorgen uns mit einem Großteil der lebensnotwendigen Mineralstoffe. So liefert uns nur eine Handvoll Champignons bereits 10 Prozent des Tagesbedarfs an Kupfer und über 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kalium, Phosphor, Zink und Selen. Außerdem stecken Magnesium, Eisen, Kalzium, Jod und Fluor in den Pilzen. Es ist also in punkto Mineralstoffversorgung immer eine gute Idee, öfter einmal ein leckeres Pilzgericht auf den Tisch zu stellen!

Viele weitere interessante Presseinformationen zu Champignons und anderen in Deutschland angebauten Speisepilzen finden Sie auch auf der Website www.gruenes-medienhaus.de.

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