Kulturspeisepilze aus Deutschland - Das gesunde Powergemüse mit dem Schlankfaktor

25.01.2015 12:42
(Kommentare: 0)
Rapunzel mit Pilzen (Zubereitungszeit: 20 Minuten plus 10 Minuten Garzeit)

Der Jojo-Effekt - eigentlich eine intelligente Schutzmaßnahme für Notzeiten

Für unseren Körper macht es keinen Unterschied, ob wir nur wieder einmal eine radikale Diät machen oder in Zeiten knapper Nahrungsmittel oder gar einer Hungerepidemie leben. Das eine wie das andere bedeutet für ihn eine Phase des Mangels. Ist sie vorüber, dann versucht er die verlorenen Pfunde so schnell wie möglich auszugleichen und vorsorglich gleich noch eine Reserve für zukünftige Notzeiten anzulegen. Eigentlich ein intelligenter Vorgang, aber für Abnehmwillige natürlich kontraproduktiv. Nicht hungern, sondern sich mit energiearmen aber vitalstoffreichen Lebensmitteln wie den Pilzen satt essen, lautet daher die Devise für eine schlanke Linie. Dann gelingt es auch auf Dauer gefährliches Übergewicht abzubauen und die daraus resultierenden Wohlstandskrankheiten zu vermeiden.

Pilze - besonders energiearm und gleichzeitig reich an wichtigen Vitalstoffen

Kulturspeisepilze wie der Champignon, der Austernpilz oder der Shiitake liefern pro 100 g nicht mehr als 0,7 g Kohlenhydrate und sind ausgesprochen kalorienarm. 100 g frische Pilze enthalten im Durchschnitt nur 25 Kilokalorien; frische Champignons sogar nur 16. Außerdem sind sie cholesterinfrei und haben so gut wie kein Fett. Aufgrund ihrer hohen Ballaststoffgehalts sorgen sie für ein gute Verdauung und ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl: Heißhungerattacken oder der berüchtigte  "kleine Hunger zwischendurch" haben also erst gar keine Chance. In Sachen Antioxidantien und wertvolle Vitalstoffe gehören Pilze dagegen zu den Powerlieferanten. So versorgen sie uns zum Beispiel mit reichlich Eiweiß. Der Durchschnittsgehalt beträgt 3,3 g pro 100 g und liegt damit deutlich höher als bei den meisten Gemüsesorten, was sie auch zu einer interessanten Alternative zu Fleisch macht. Darüber hinaus sind Pilze auch eine wertvolle Quelle für die Versorgung unseres Körpers mit Vitaminen und essentiellen Mineralstoffen. Besonders reichlich enthalten sind die Vitamine der B-Gruppe. Für Vitamin B12 sind sie übrigens die einzige nicht-tierische Nahrungsquelle. Ebenso liefern sie uns auch das für die Knochengesundheit so wichtige Vitamin D sowie reichlich Kalium, Phosphor, Kupfer und Selen. Auch Magnesium, Eisen und Zink sind enthalten allerdings in geringeren Mengen.

Leicht, gesund und lecker

Aber nicht nur zum Schlankwerden und zum Schlankbleiben macht es Sinn, Pilze häufiger auf den Speiseplan zu setzen. Auch in kulinarischer Hinsicht spricht viel für sie. Champignons, Austernpilze, Shiitake und Co. haben eine große aromatische Vielfalt zu bieten und die Fülle an unterschiedlichen Rezepten ist immens. Wer zum Beispiel seinen Fleischkonsum verringern möchte, dem ist der Austernpilz zu empfehlen. Sowohl seine Konsistenz wie sein Aroma erinnern stark an Kalbfleisch und man kann ihn sogar wie ein Schnitzel panieren und braten. Von dort zu geschmorten Austernpilzen mit Frühlingszwiebeln und Bandnudeln oder als gebratene Variante auf Rucola-Salat mit Cherry-Tomaten ist es dann gar nicht mehr weit.

Der Shiitake, der in China bereits seit über 2000 Jahren sowohl als Speisepilz wie als kostbarer Heilpilz begehrt ist und dort auch als "König der Pilze" bezeichnet wird, zeichnet sich durch ein kräftiges, leicht knoblauchartiges Aroma aus. Er eignet sich daher exzellent für Rezepte mit asiatischer Geschmacksnote. Ebenso gut passt er auch zu Gemüse wie Mangold, Spinat oder Brokkoli. Er lässt sich mit Salaten kombinieren und schmeckt auch köstlich, wenn er ganz schlicht mit ein paar Zwiebeln geschmort wird. Genau wie alle Champignonsorten lassen sich Shiitake und Austernpilze in Suppen und Saucen als Risotto, zu Nudeln oder kombiniert mit Gemüse und Salaten zubereiten, Fein geschnitten schmecken alle drei auch roh ausgezeichnet zum Beispiel als Basis eines knackigen, frischen Salats!

Zutaten für 2 Personen:

  • 50 g gemischte Pilze (Champignons, Austern- oder Shiitakepilze)
  • 100 g Rapunzel-Salat (Feldsalat)
  • 1 halbe Schalotte gewürfelt
  • 1 kleine Knoblauchzehe zerdrückt
  • 1 EL Aceto-Balsamico-Essig
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • 25 g Parmesan gehobelt

Zubereitung:

Rapunzel waschen und gut abtropfen lassen. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze mit den Schalottenwürfeln und dem Knoblauch anbraten, salzen und pfeffern. Nun die Petersilie unterheben. Abkühlen lassen.

Aceto-Balsamico-Essig, Gemüsebrühe, Honig, Salz und Pfeffer verrühren und langsam 3 EL Olivenöl unterschlagen

Rapunzel mit dem Dressing vermischen. Auf Teller anrichten. Die Pilzmischung darauf verteilen und mit gehobeltem Parmesan garnieren.

Tipp: Dazu passt frisch gebackenes Baguette.

Viele weitere interessante Presseinformationen zu Champignons und anderen in Deutschland angebauten Speisepilzen finden Sie auch auf der Website www.gruenes-medienhaus.de.

Zurück

Bitte loggen sie sich ein um zu kommentieren.

Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) e.V. - Claire-Waldoff-Str. 7 - 10117 Berlin